Aktuelles
2x2 Kinokarten gewinnen!
KW: Wien: Mo, 20.2.2012 für Der Junge mit dem Fahrrad im Votivkino.

Konzertkarten in St. Pölten zu gewinnen!
KW: St. Pölten: Wir verlosen 2x2 Konzertkarten für „Saedi“ am Sa, 25.2.2012 im Cinema Paradiso.

Einfach E-Mail mit dem KW (Wien oder St.Pölten) an info@fahrradpass.at
Die Karten für Linz und Graz wurden bereits verlost - vielleicht klappt's das nächste Mal.
Hier gehts zur Umfrage!
Für Wünsche, Anregungen und Kritik erreichen Sie uns unter: info@fahrradpass.at
Mit Unterstützung von
ATOMAUSSTIEG
Unterstützen Sie die Petition zum weltweiten Atomausstieg:
+ Sofortige Abschaltung aller Hochrisiko-Reaktoren in Europa!
+ Stopp für Laufzeitverlängerung und Neubaupläne von AKW!
+ Abschaltplan für alle anderen europäischen AKWs bis 2020!
+ Stopp der Milliarden-Subventionen an die Atomindustrie!
+ Ökostrom statt Atomstrom - Nachhaltige Investitionen in erneuerbare Energien und Effizienz!
Login
Saisonabschluss
Die GewinnerInnen der Abschlussverlosung stehen fest. Hier erfahren Sie, wer gewonnen hat.
TOP Gruppen
Bisher gesammelte fahrRad-Taler für Arbeitsfahrten, Anwerbung neuer Teammitglieder und CO2-Ersparnis.
1
Uni Salzburg ra...
6997 fahrRad-Taler
2
PVAler
6011 fahrRad-Taler
3
just for fun
5967 fahrRad-Taler
4
Siemens Betrieb...
5084 fahrRad-Taler
5
Ybbstal Amstett...
3095 fahrRad-Taler
6
Hinter uns glü...
2981 fahrRad-Taler
7
Baxter Orth
2530 fahrRad-Taler
8
Bodensee
2210 fahrRad-Taler
9
JKU GOES by BIKE
2102 fahrRad-Taler
10
Waldviertler Wadln
2085 fahrRad-Taler
Aktueller Stand
Arbeitsfahrten
469068,61 km
87720,91 kg CO2
Privatfahrten
93136,11 km
17417,17 kg CO2
Hinweis: Für eine korrekte Darstellung der Seite muss Javascript aktiviert sein
GLOBAL 2000 MitarbeiterInnen
Wasser predigen und selbst Wein trinken? GLOBAL 2000 macht so etwas nicht. Wie emsig unsere MitarbeiterInnen ins Büro radeln und wieviel Spaß es ihnen macht, zeigen Barbara S., Martina S. und Michi B.
Barbara S., Projekte Verkehr und Klima
Ich habe gut reden, denn meine Wohnung liegt nur eine Straßenbahnstation von GLOBAL 2000 entfernt, zu Fuß bin ich in 10 Minuten im Büro. Warum ich trotzdem mit dem Rad fahre ist, weil ich oft Termine in der Stadt habe und mir mit dem Rad viel Zeit spare. Außerdem fahre ich nach der Arbeit nicht immer gleich nach Hause, oft gehe ich noch einkaufen und bin froh, wenn ich die Sachen im Radkorb verstauen kann und mich nicht abschleppen muss. Früher bin ich nur im Sommer und bei Schönwetter mit dem Rad gefahren. Seit einigen Jahren fahre ich auch im Winter, zugegeben, wenn Schnee liegt oder es besonders unwirtlich ist, dann passe ich. Interessant finde ich, dass ich seitdem nie krank war. Meine frühere Annahme, dass es im Winter am Rad so kalt ist stimmt gar nicht, gute Handschuhe braucht man allerdings schon. Ich höre oft das Argument, dass es in der Stadt zu gefährlich ist, mit dem Rad zu fahren. Zum einen gibt es tatsächlich Straßen, die für RadfahrerInnen echt ungeütlich sind. Diese vermeide ich mittlerweile, selbst wenn es einen Umweg für mich bedeutet. Nach zwei Unfällen, wo zum Glück nie was Schlimmes passiert ist, bin ich vorsichtig geworden. Zum anderen ist das ein Henne-Ei Problem: denn wenn ich Auto fahre, weil das Radfahren aufgrund der Autos zu gefährlich ist, dann muss ich mich entscheiden, ob ich Teil des Problems oder Teil der Lösung sein will. Mir ist klar, dass es viele Menschen nicht so gut haben und ihr Arbeitsort oft weiter weg liegt und auch öffentlich schlecht zu erreichen ist. Auch gibt es Berufe, wo man z.B. schweres Werkzeug braucht und das Rad gar nicht in Frage kommt. Es geht mir als Projektinitiatorin von fahrRad darum, die 50% der Menschen zu motivieren, die mit dem Auto in die Arbeit fahren, obwohl ihr Arbeitsort weniger als 5 km von zu Hause entfernt ist.
Martina S., Projekte Klima und Energie
Das Rad ist nicht nur ein Freizeitsportgerät, sondern vielmehr Teil meines persönlichen Mobilitätsmanagements. Ich bin per Rad vom 4. im 7. Bezirk in 12 Minuten in der Arbeit, öffentlich schätze ich zwischen 20 und 30 Minuten. Auch im Winter und bei Regen bin ich entsprechend ausgestattet mit dem Rad unterwegs. Zusätzlich bedeutet das eine enorme Geldersparnis. Seit ca. 3 Jahren bin ich ausschließlich mit dem Rad unterwegs, davor hatte ich ein Auto, den Weg zur Arbeit habe ich aber hauptsächlich mit Öffis bewältigt. Wenn mein Rad einen "Platten" hat, fühle ich mich beschnitten, wie ein Fisch ohne Wasser. Mittlerweile ist der Suchtfaktor ziemlich hoch, es muss ganz arg schütten, dass ich nicht zum Rad greife. Das Radfahren hat viel mit Freiheit und Selbstbestimmung zu tun, die öffentlichen Verkehrsmittel erscheinen mir zu eng. Ich kann in die Pedale treten, Aggression abbauen und meinen Körper spüren. Zusätzlich haben sich meine Nasennebenhöhlenbeschwerden verflüchtigt, ich denke schon, dass das Immunsystem enorm gestärkt wird. Meine Arbeit ist hauptsächlich per Radweg zu erreichen, was nicht heißt, dass es problemlos abläuft. Manchmal fühle ich mich wie ein Puffer zwischen ignoranten AutofahrerInnen und FußgängerInnen, die Radwege nicht ernst nehmen: kein/e FußgängerIn würde sich mitten auf die Fahrbahn stellen und dann die AutofahrerInnen dafür verantwortlich machen, dass sie nicht aufpassen! Das Radwegsystem stellt für mich ein Problem für sich dar und spiegelt die Einstellung den RadfahrerInnen gegenüber wider. Was mich auch stört ist, dass es stinkt! Trotzdem ziehe ich das täglich Training auf dem Rad dem Fitnessstudio vor! Außerdem: Wer ist so schnell und billig in der Arbeit und kann dabei noch alle überholen!? Mein Wunsch: Radwege, die sinnvoll angelegt sind und nicht im Nichts enden. Eventuell eine Fahrbahn für RadfahrerInnen (wie im alten China!). RadfahrerInnen sollen sowohl von FußgängerInnen als auch von AutofahrerInnen ernst genommen werden.
Michi B., Projekte Pestizide und Lebensmittel
Ich bin eher der typische Schönwetterfahrer. Bei Schlechtwetter genieße ich es, mit den Öffis ins Büro zu fahren und Zeitung zu lesen oder einfach munter zu werden. Sobald es das Wetter zulässt, bevorzuge ich aber, den Weg mit dem Rad zurückzulegen. Ich sehe darin viele Benefits: Erstens macht es Spaß und ist ein super Ausgleich zum Sitzen im Büro - man kann sich so richtig austoben und den Kopf frei bekommen, zweitens wird immer wieder empfohlen jeden Tag 30 min Sport zu betreiben, hin und retour komme ich sogar auf eine Stunde. Ich habe sicher auch das Glück, dass gerade das erste Teilstück meines Radweges fast ausschließlich durchs Grüne und fernab von jedem Verkehr verläuft (Alte Donau, Donauinsel, ...), was den Erholungsfaktor natürlich erhöht. Der Weg durch den neunten Bezirk ist leider weniger erfreulich (tw. keine brauchbare Radweganbindung). Da bin ich gezwungen, im Verkehr mitzufahren. Wäre hier die Anbindung besser, würde ich noch öfter aufs Rad umsteigen. Ich benutze das Rad schon seit 15 Jahren als Verkehrsmittel neben Ausflügen auch für Arbeitswege. Mit dem Auto bin ich kaum unterwegs, denn das macht einfach in erster Linie Stress: Staus, Parkplatz suchen, man ist unflexibel, muss wieder an den Ort zurück, wo man geparkt hat, ... letztendlich gibt es für mich keinen driftigen Grund, in einer Stadt wie Wien nicht vom Auto aufs Rad oder auf Öffis umzusteigen. Ich finde, dass die Politik gefordert ist, das Autofahren in Wien so unattraktiv wie möglich zu machen. Z.B: sollte Parken viel teurer werden, außerdem sollten die Pendlerpauschale nur jene Personen bekommen, die die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen. Ich sehe nicht ein, weshalb Leute gefördert werden, die aus Wien hinausziehen und dann täglich mit dem Auto ins Büro fahren. Besonders gerne fahre ich auch mit meinen Kindern mit dem Rad. Ich habe zwei Töchter, sieben und drei Jahre. Die Große fährt schon selber, die Kleine sitzt mit Begeisterung im Kindersitz oder im Fahrradanhänger. Mit den Kindern stehen aber Ausflüge und kleine Radtouren im Vordergrund, Alltagswege wie Einkaufen sind mit Rad und (beiden) Kindern doch noch zu aufwendig und teilweise zu gefährlich. Jedenfalls haben wir auch heuer wieder ein bis zwei größere Radtouren als fixen Bestandteil in unseren Urlaub eingeplant. Mir ist das lieber als zwei Wochen Strand. Und klimaverträglicher ist es noch dazu.










