Aktuelles

2x2 Kinokarten gewinnen!

KW: Wien: Mo, 20.2.2012 für Der Junge mit dem Fahrrad im Votivkino.

©votivkino

Konzertkarten in St. Pölten zu gewinnen!

KW: St. Pölten: Wir verlosen 2x2 Konzertkarten für „Saedi“ am Sa, 25.2.2012 im Cinema Paradiso.

©Cinema Paradiso

Einfach E-Mail mit dem KW (Wien oder St.Pölten) an info@fahrradpass.at

Die Karten für Linz und Graz wurden bereits  verlost - vielleicht klappt's das nächste Mal.

 

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Für Wünsche, Anregungen und Kritik erreichen Sie uns unter: info@fahrradpass.at

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Saisonabschluss

Die GewinnerInnen der Abschlussverlosung stehen fest. Hier erfahren Sie, wer gewonnen hat.

TOP Gruppen

Bisher gesammelte fahrRad-Taler für Arbeitsfahrten, Anwerbung neuer Teammitglieder und CO2-Ersparnis.

1   Uni Salzburg ra...
6997 fahrRad-Taler

2   PVAler
6011 fahrRad-Taler

3   just for fun
5967 fahrRad-Taler

4   Siemens Betrieb...
5084 fahrRad-Taler

5   Ybbstal Amstett...
3095 fahrRad-Taler

6   Hinter uns glü...
2981 fahrRad-Taler

7   Baxter Orth
2530 fahrRad-Taler

8   Bodensee
2210 fahrRad-Taler

9   JKU GOES by BIKE
2102 fahrRad-Taler

10   Waldviertler Wadln
2085 fahrRad-Taler

Aktueller Stand

Arbeitsfahrten

469068,61 km
87720,91 kg CO2

Privatfahrten

93136,11 km
17417,17 kg CO2

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Statement der ARGUS zur Novelle der StVO

Schwerer Rückschlag für den Radverkehr im Alltag
Die ARGUS Radlobby protestiert aufs Schärfste gegen das am 28.April 2011 im Ministerrat beschlossene Verkehrspaket, das entgegen allen Ankündigungen zu einem schweren Rückschlag für die nicht motorisierte Mobilität ausgeartet ist.

 
Was ist aus dem Entwurf geworden?

Die Radwegbenutzungspflicht wird nicht aufgelockert

Örtliche Straßenbehörden hätten die Ermächtigung bekommen, bestimmte Radwege bzw. Geh- und Radwege als nicht benutzungspflichtig auszuweisen. Das ist kein Hirngespinst militanter RadlerInnen sondern eine Forderung aus dem Mainstream der Verkehrsplanung: es gibt viele Straßenzüge, wo man eine Radfahrgelegenheit abseits der Fahrbahn anbieten möchte, diese aber nicht fürs zügige Radfahren ausgestalten kann.

Die Fahrradstraße ist gestorben

Pikanterweise wurde dieses Instrument, das sich im benachbarten Ausland (z.B. Deutschland) bewährt hat, von der ÖVP als "rot-grünes Prestigeprojekt" abgemurkst, obwohl es ursprünglich von einem Grazer ÖVP-Stadtrat vorgeschlagen wurde und von der schwarz-grünen Stadtregierung in Graz gewünscht wird. Somit sind die zwei positiven Punkte des Entwurfs, die ARGUS zuvor begrüßt hat (siehe die frühere Stellungnahme von ARGUS: http://www.argus.or.at/aktuell/journal/argus-stvo-novelle), zunichte gemacht worden.
 
Hinzugekommen sind zwei schwere Anschläge auf die nicht motorisierte Mobilität

Die Kinderhelmpflicht

Diese Pflicht ohne Sanktion wird die Helmtragequote bei Kindern, die schon sehr hoch ist (z.B. viel höher als die Quote der korrekt gesicherten Kinder in Autos), kaum steigern können, dafür öffnen sich bösartige Haftungs- und Regressmöglichkeiten. Der Versuch, im Gesetz eine Auswirkung auf die Haftung auszuschließen, wird von namhaften Juristen als unwirksam qualifiziert (unter anderem vom ÖAMTC und vom Justizministerium). Außerdem kann dahinter eine „Salamitaktik“ vermutet werden mit dem Ziel, letztendlich zu einer generellen Helmpflicht zu kommen (Lesen Sie hier mehr zur Radhelmpflicht.)

Die vorgezogene Aufstellinie für Motorräder ist eine Schnapsidee

Sie wird durch die Änderung auf "alle Einspurige" nicht entschärft. Die "Bike-Box" bzw. der "aufgeblasener Radfahrstreifen" ist eine Einrichtung, die sich verkehrssicherheitstechnisch bestens bewährt hat und die jetzt durch diese problematische Öffnung ad absurdum geführt wird. Noch mehr als über die inhaltlichen Rückschläge für den Radverkehr sind wir über die Unseriosität der Vorgangsweise von Ministerin Bures und der BundesÖVP verärgert. Nicht nur, dass die handelnden PolitikerInnen offenbar über keinen eigenen Sachverstand in Bezug auf sanfte Mobilität verfügen, sie setzen sich auch über den festen Konsens der im Vorfeld – wie sich herausstellt, offensichtlich nur zum Schein – konsultierten ExpertInnen, NGOs und Körperschaften hinweg. Ein seit Herbst 2009 bestehender Unterausschuss des BMVIT, dem neben Radverkehrsorganisationen wie ARGUS auch die Autofahrerclubs, die Sozialpartner, der Städtebund, das KfV, VerkehrsplanerInnen und –Sachverständige angehören, kam in allen 4 oben erwähnten Punkten so gut wie einstimmig zu entgegengesetzten Positionen.
 
Man kann deren Stellungnahmen zum Entwurf unter http://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXIV/ME/ME_00261/index.shtml nachlesen. Insgesamt ist zu sagen, dass das Paket, so wie es steht, sich diametral gegen das erklärte Regierungsziel, das Alltags-Radfahren zu verdoppeln, richtet.
 
Ben Hemmens
Obfrau-Stv. und Mitglied im StVO-Unterausschuss

 

QUELLE: ARGUS (www.argus.or.at)

letztes Update: 29.04.2011 12:51
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